Zensur findet nicht statt

Kategorie: Free Speech Erstellt: Sonntag, 25. Februar 2024 Drucken

Ja, wir leben in einer supertollen Demokratur, wo Meinungsfreiheit herrscht. Jeder darf denken, was er will ...

Facebook Zensur

Ich bin nun schon seit anderthalb Jahrzehnten bei Facebook unterwegs und drehe da immer mal wieder meine virtuellen Runden. Irgendwie ganz putzig der Boomerladen da, immerhin kann man da auch Geschäfte machen, meine Zielgruppe wohnt da quasi. Aber in den letzten Jahren wird es dort zunehmend ungemütlich. Speziell, seit der Meta-Konzern die Aufgaben der Überwachung der Sprachhygiene an externe Dienstleister und digitale Spürhunde ausgelagert hat. Was mit der umfangreichen Badword-Liste kollidiert, wird - ganz im Orwell'schenSinne - als HASSREDE ("Hate Speech") gebrandmarkt, der Nutzer verwarnt, eingeschränkt, gesperrt. Wer mit so etwas auffällt, dessen Beiträge rutschen in der sich stets selbstaktualisierenden Timeline ganz nach unten, sprich: werden nahezu unerreichbar für den Durchschnittsbesucher, dessen Aufmerksamkeitsspanne die eines ADHS-Goldfisches nur äußerst selten übersteigt.

Nun betrachte ich mich selbst eigentlich nicht als einen Menschen, der zum Hass in Rede oder Tat neigt, eigentlich bin ich ziemlich entspannt und gönne wirklich jedem Tierchen sein Plaisierchen. Mir ist egal, woher einer kommt, an was er glaubt, als was er sich identifiiert oder welche zwischenmenschlichen Gewohnheiten ihn umtreiben, solange er mir damit nicht auf die Nüschel geht. Ich bin ein vehementer Verfechter der FREE SPEECH und wenn es nach mir geht, dürfen auch Nazis, Antifas, Kommunisten, Kapitalisten, Moslems, Christen, Juden, Straighte oder Gay People, Männlein, Weiblein, Transleute oder Sonstige das äußern, was sie für eine Meinung halten. Solange sie das schaffen, ohne gewalttätig zu werden oder mit Gewalt zu drohen, soll es von mir aus so sein. Ich brauche auch niemanden, der mir seine Forderung nach "Akzeptanz" seines Lebensmodells in die Ohren brüllt.

Ich nehme für mich selbst das Recht er freien Meinungsäußerung allerdings auch in Anspruch. Und ja, ich weiß, Facebook gehört einer Firma und die bestimmen dort die Hausregeln. Ich kann ja gehen, wenn es mir nicht gefällt. Alles geläufig so weit. Tatsächlich stimme ich mit jedem Login diesen Hausregeln sogar zu. Aber deswegen muss ich sie noch lange nicht gut finden.

Was mich stört, ist, dass auf dieser Plattform massiv zensiert wird, und zwar nach einem erstaunlichen Muster. Besonders häufig werden Postings und Kommentare gelöscht/gesperrt, wenn es darin um Kritik an der Zuwanderungspolitik der Regierung geht. Den Meta-Konzern interessiert das wenig, der will nur Ruhe im Karton. Also übernehmen KI-Instanzen und seltsame Stiftungen zur Meinungskorrektur die Federführung beim linientreuen Löschzugmanöver. Eine dieser Stiftungen wird sogar von einer ehemaligen STASI-Kollaborateurin geleitet. Bemerkenswert.

Nun durfte ich unlängst diese Aktionen in einem Thread auf meiner Profilseite quasi live erleben. Ich postete den Link zu einem Artikel der BILD ONLINE Redaktion, in dem es um einen im Turboverfahren eingedeutschten Afrikaner ging, der sich durch die Vaterschaftsanerkennung von Dutzenden Kindern und den "Familiennachzug" Sozialleistungen in Millionenhöhe verschaffte. Ich meine diesen Artikel: https://www.bild.de/regional/dortmund/ruhrgebiet-aktuell/amt-zahlt-fuer-24-angebliche-kinder-mr-cash-money-bescheisst-uns-jedes-jahr-um-1-87292704.bild.html

Mister Cash Money

In seiner eigentlichen Heimat und bei Instagram nennt sich der Guteste "Mister Cash Money" und wenn er Heimaturlaub in seiner Villa mit Limousinen macht, wirft er Geldscheine in die Menge. Die Menschen lieben ihn dafür. Ob dort jemand weiß, dass es sich um erschlichene Sozialleistungen handelt? Unbekannt - und den Leuten wahrscheinlich egal. Er hat Kohle, das allein zählt.

Um nicht falsch verstanden zu werden ... Er hat einen deutschen Passs und ihm stehen Sozialleistungen zu, wenn er nicht arbeitsfähig ist oder keine Arbeit findet. Aber ob der Mann tatsächlich 24 Kinder hat, die nun mit Müttern und Geschwistern legal nach Deutschland kommen, darf wohl getrost bezweifelt werden.

Ich postete diesen Link also in meinem Profil und kam mit einer Facebookfreundin ins Gespräch, welche diese Mitnahmementalität ebenfalls kritisch betrachtet. Dabei machte ich einen entscheidenden Fehler: Ich verwendete das Wort "EINZELFÄLLE", was mich sofort (binnen 1 Sekunde nach Drücken des "Absenden" Buttons) als den Urheber möglicher "HASSREDE" identifizierte. Das Script bot mir an, mein offenbar sittenwidriges Elaborat sofort zu löschen, bevor es noch jemand liest.

Zensur bei Facebook

Da muss ich sagen, schwoll mir ein wenig der Kamm. Was nimmt sich diese Maschine eigentlich heraus? Sie findet ein Wort, dass auf ihrer Badword-Liste steht und agiert umgehend, um nur ja nicht etwas zu veröffentlichen, was irgendjemand irgendwo als "Hassrede" wahrnehmen könnte. Vorauseilender Gehorsam einer politischen Kaste gegenüber, der offensichtlich alles suspekt ist, was die erhebliche Migration ins Sozialsystem kritisch kommentiert. Ich werde also versucht, meine eigene Meinung lieber vorsorglich einer Selbstzensur zu unterwerfen, um zu verhindern, dass dieses System mich als "Hassredner" flaggt. Das ist aber nett von der Meinungskorrekturanstalt.

Ich darf also weiter als User existieren, nur bitte nicht so laut. Vielleicht hilft es, wenn ich als Ablass ein paar schnuckelige Katzenbilder poste oder in den Gruppen, in denen ich mich rumtreibe, morgen früh ein paar grauenhaft animierte Kaffeetassen-GIFs poste? Nur halt bitte keine "HASSREDE" - das geht gar nicht. Hassworte wie "Einzelfall" sind ja auch geeignet, die öffentliche Ordnung massiv zu stören, schon klar. Dass der Mensch, um den es in dem Beitrag eigentlich ging, Millionen Euro an Sozialgeld hinterzogen hat, ist da eher nebensächlich. Wir müssen halt aufpassen, dass er und seine Gesinnungsgenossen nicht allzu schwer traumatisiert werden, sie wollen ja schließlich alle bald gute Deutsche Staatsbürger sein.

Möglicherweise verlieren diejenigen, die dieses Nation aufgebaut haben, den Krieg der Kulturen. Möglicherweise haben sie längst verloren. Wenn irgendwann die wahren Fachkräfte in diesem Land verschwinden, wenn die Rentner alle weggestorben sind ... wer wird dann den Lebensunterhalt für Mister Cash Money bezahlen? Die Innenministerin? Die Antifa? Die Migrationshelfer? Klaus Schwab? Der liebe Gott? Das könnte irgendwann eine unangenehme Entwicklung nehmen, fürchte ich.

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